Bewerbungen

Fragen und Antworten zum Bewerbungsverfahren

Wer ist im technischen Referendariat für mich zuständig?

Wir, das Hessische Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation, betreuen und organisieren das technische Referendariat.

Wie lange dauert das technische Referendariat?

Es dauert 24 Monate (inklusive Prüfung).

Wann ist der Einstellungstermin?

Einstellungstermin ist jeweils der 1. Januar eines Jahres.

In was für einem Ausbildungsverhältnis befinde ich mich?

Man ist im Beamtenverhältnis auf Widerruf und unterliegt somit sämtlichen beamtenrechtlichen Vorschriften.

Was bekomme ich an Gehalt?

Man bekommt circa 1.500 € Anwärterbezüge.

Wer darf sich für das technische Referendariat bewerben?

Wenn man die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder aus einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union kommt.
Man darf nicht älter als 40 Jahre sein, außer man will Öffentlich bestellte/r Vermessungsingenieur/in werden.
Man muss einen Masterabschluss oder ein Diplom im Studiengang Geodäsie und Geoinformatik/Geoinformation mit den Inhalten haben:

Pflichtmodule:

  • höhere Mathematik
  • Geometrie
  • Physik einschließlich der fachbezogenen Bereiche
  • Statistik und Parameterschätzung
  • Informatik
  • Vermessungskunde
  • Referenz- und Raumbezugssysteme
  • Ausgleichsrechnung
  • Photogrammetrie und Fernerkundung
  • Topographie und Kartographie
  • Ingenieurgeodäsie
  • Liegenschaftskataster und Grundbuch
  • Landentwicklung
  • Planung und Bodenordnung
  • Immobilienwertermittlung
  • Geoinformatik
  • Physikalische Geodäsie
  • Satellitenpositionierung

Zusatzmodule: Eines dieser Module muss man belegt haben:

  • Führungstechnik/Management
  • Betriebswirtschaft
  • Rechtswissenschaften
  • Umweltschutz
  • Sprachen

Findet die Ausbildung immer am selben Ort statt?

Nein, geht leider nicht. Man durchläuft folgende Ausbildungsstellen:

  • Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation
  • Ämter für Bodenmanagement
  • Regierungspräsidien
  • Kommunalverwaltung
  • Bundesamt für Kartografie und Geodäsie

Wir erwarten, dass man reisefreudig ist. Aber Wünsche für die Ausbildungsorte versuchen wir zu berücksichtigen.

In welchen Themen werde ich ausgebildet?

  • Allgemeine Rechts- und Verwaltungsgrundlagen
  • Führungsaufgaben und Wirtschaftlichkeit
  • Liegenschaftskataster und Landesvermessung, Geobasisinformationssystem
  • Landentwicklung
  • Landesplanung und Städtebau
  • Geodatenmanagement und Geodateninfrastruktur

Wie ist das technische Referendariat gegliedert?

Ausbildungsabschnitt I Liegenschaftskataster und Landesvermessung, Geobasisinformationssystem

14 Wochen beim Amt für Bodenmanagement
6 Wochen beim Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation

Ausbildungsabschnitt II Landentwicklung

12 Wochen beim Amt für Bodenmanagement
4 Wochen beim Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation

Ausbildungsabschnitt III Landesplanung und Städtebau

2 Wochen beim Regierungspräsidium
14 Wochen in Kommunalverwaltungen

Ausbildungsabschnitt IV Geodatenmanagement und Geodateninfrastruktur

Insgesamt 16 Wochen beim Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation, beim Amt für Bodenmanagement und beim Bundesamt für Karographie und Geodäsie

Ausbildungsabschnitt V Seminare und Lehrgänge, Prüfungen

12 Wochen Seminare
12 Wochen Häusliche Prüfungsarbeit, schriftliche Arbeiten unter Aufsicht und mündliche Prüfungen einschließlich Prüfungsvorbereitungen

Erholungsurlaub

circa 12 Wochen

Seminare

3 Wochen Allgemeines Verwaltungsseminar*
5 Wochen Fachbezogenes Verwaltungsseminar*
2 Wochen Managementseminar**
1 Woche Führung und Kommunikation**
1 Woche EU-Seminar**
1 Woche Lernreise in fremde Welten

* gemeinsam mit Referendarinnen/Referendaren Geodäsie und Geoinformation des Landes RLP
** gemeinsam mit hessischen Referendarinnen/Referendaren anderer technischer Fachrichtungen

Wie erfolgt die Prüfung?


Die Prüfung legt man als Staatsexamen in den Fächern:

  1. Allgemeine Rechts- und Verwaltungsgrundlagen
  2. Führungsaufgaben und Wirtschaftlichkeit
  3. Liegenschaftskataster und Landesvermessung,  Geobasisinformationssystem
  4. Landentwicklung
  5. Landesplanung und Städtebau
  6. Geodatenmanagement und Geodateninfrastruktur

ab.

Man muss drei Prüfungsabschnitte absolvieren:

  • die häusliche Prüfungsarbeit
  • Hierbei hat man 6 Wochen Zeit, eine ungekannte Aufgabe zu bearbeiten.
  • die schriftlichen Arbeiten unter Aufsicht
  • Hierbei schreibt man vier schriftliche Arbeiten aus den sechs Prüfungsfächern.
  • die mündliche Prüfung

Die mündliche Prüfung gehen über zwei Tage. Man wird in allen sechs Prüfungsfächer geprüft.

Wie Bewerbe ich mich für das technische Referendariat?

Im Juli/August des Vorjahres erscheint eine Stellenausschreibung für das technische Referendariat, woraufhin man sich dann bewirbt.
Mindestbestandteile der Bewerbung ist:

  • Lebenslauf
  • aktuelles Bewerbungsfoto (die Vorlage ist freiwillig)
  • Zeugnis über den Nachweis der Hochschulreife
  • Zeugnis über den Studienabschluss (Diplom-Ingenieur/in bzw. Bachelor und Master) Fachrichtung Geodäsie/Vermessungswesen, Geoinformatik
  • Urkunde über die Verleihung des akademischen Grades, den man erworben hat
  • Modulübersicht inklusive Noten die man im Studium belegt hat
  • Nachweise über etwaige Beschäftigung oder berufliche Tätigkeiten nach dem Ende des Studiums
  • Adresse, Telefonverbindung, E-Mail-Adresse
  • Wünsche für die Zuweisung zu zwei bestimmten Ämtern für Bodenmanagement (mit 2 Ersatzwünschen)


Anmerkung:
Sollte bis zum Zeitpunkt der Bewerbung das Studium noch nicht abgeschlossen sein, muss man das Zeugnis und die Urkunde bis zum 1. Dezember nachreichen. Der Bewerbung fügt man aber unbedingt eine Übersicht der belegten Module bei.

Sind alle Voraussetzungen erfüllet, laden wir im September zu einem Kennenlerngespräch ein.

Was muss ich noch erledigen, wenn ich genommen werden?

Dann darf man sich erst einmal freuen, denn es beginnt ein neuer Lebensabschnitt.
Wir bitten dann, folgende Unterlagen noch vorzulegen:

  • Zeugnis über den Nachweis der Hochschulreife (beglaubigte Kopie)
  • Zeugnis über den Studienabschluss (Diplom-Ingenieur/in bzw. Bachelor und Master) Fachrichtung Geodäsie/Vermessungswesen, Geoinformatik (beglaubigte Kopie)
  • Urkunde über die Verleihung des akademischen Grades, den man erworben hat (beglaubigte Kopie)
  • Geburtsurkunde, gegebenenfalls Heiratsurkunde und Geburtsurkunden von Kindern (beglaubigte Kopie)
  • Personalausweis (beglaubigte Kopie)
  • Führungszeugnis aus den letzten 6 Monaten (Belegart 0 - zur Vorlage bei Behörden), dass man bei der örtlichen Meldebehörde beantragen kann.
  • Man erstellt eine persönliche schriftliche Erklärung, ob gerichtliche Strafen oder anhängige gerichtliche Strafverfahren beziehungsweise Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft vorliegen.
  • Man muss dann noch für ein amtsärztliches Zeugnis zum Amtsarzt. Die Organisation des Termins und die Kostenübernahme erfolgen durch uns.

Wie finde ich weitere Informationen?

In der Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Landes Hessen für die Laufbahn des höheren technischen Dienstes vom 04.01.2018 APO htD – (StAnz. 4/2018, S. 146ff) und beim Oberprüfungsamt für das technische Referendariat.

An wen kann ich mich bei weiteren Fragen werden?

Frau Claudia Zmyslony, Ausbildungsleitung höherer technischer Dienst
Telefon : +49 (611) 535 5312
E-Mail : claudia.zmyslony@hvbg.hessen.de
Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation
Grundsatzangelegenheiten Liegenschaftskataster
Schaperstraße 16
65195 Wiesbaden

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