Satellitenpositionierungsdienst

SAPOS ist der Satellitenpositionierungsdienst der deutschen Landesvermessung. Er wird nach den von der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) vereinbarten einheitlichen Produktstandards betrieben.

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Logo SAPOS

SAPOS basiert auf räumlichen Positionsbestimmungsverfahren, die mit Hilfe von Globalen Navigationssatelliten-Systemen (GNSS) vorgenommen werden. Zurzeit werden dazu die Signale des amerikanischen GPS (Global Positioning System) und des russischen GLONASS verwendet. Zukünftig soll auch das europäische Galileo-System mitgenutzt werden.

Bundesweit haben die Länder ca. 270 permanent betriebene SAPOS-Referenzstationen eingerichtet, die miteinander vernetzt sind. Die Koordinaten und Höhen dieser Stationen repräsentieren die amtliche Realisierung des ETRS89.

Anhand der auf diesen Stationen empfangenen Satellitensignale werden permanent Rohpositionen im Genauigkeitsbereich einiger Meter ermittelt. Die Differenz zu den amtlichen Positionen können den Nutzern des SAPOS in Form von aufbereiteten Korrekturdaten auf deren mobile Empfangsgeräte (GNSS-Rover) ins Feld übermittelt werden. Durch Anbringung dieser Korrekturdaten an die zeitgleich erhaltenen Rohpositionen der Rover können genaue amtliche Koordinaten und Höhen bestimmt werden. Die Lage wird dabei mit etwas besserer Qualität erhalten als die Höhe.

Wir bieten die Nutzung von SAPOS® zu folgenden Gebühren an:
Service Taktrate Format-
grundlage
Bemessungs-
grundlage
Gebühr
Mindest-
gebühr
€/Monat
EPS (GPRS/NTRIP) 1 s RTCM 2.0 1 Jahr 150,00 ---
HEPS (GSM/GPRS/NTRIP) 1 s RTCM 2.3/3.1 je Minute 0,10

10,00

GPPS >=1 s RINEX 2.1 je Minute 0,20 10,00
GPPS <1 s RINEX 2.1 je Minute 0,80 10,00
GPPS-PrO >=1 s RINEX 2.1 je Minute 0,20 10,00

Bei Echtzeitnutzung (EPS, HEPS) werden die Daten über eine Telefonverbindung durch GSM bzw. GPRS-Mobilfunk/Internet (Ntrip) abgerufen, die RINEX-Daten für den GPPS erhält der Nutzer über das Internet. Beim GPPS-PrO können selbst aufgezeichnete RINEX-Daten (z. B. in Gebieten ohne Mobilfunkabdeckung) vom Bürocomputer aus an den Berechnungsdienst übertragen und als Ergebnis amtliche Koordinaten und Höhen erhalten werden. Die Gebühr für die Übertragung der Daten mittels GSM oder GPRS und die Gebühr für eine Datenübergabe über Datenträgerversand sind in der Tabelle nicht enthalten.

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