Liegenschaftsvermessung

Unsere gesetzliche Aufgabe ist es, Liegenschaften zu erfassen, im Liegenschaftskataster zu führen und zu aktualisieren. Liegenschaften im Sinne des Hessischen Gesetzes über das öffentliche Vermessungs- und Geoinformationswesen (HVGG) sind Grundstücke (Flurstücke) und Gebäude. Das Wort „Kataster“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet Register oder Verzeichnis. Der Nachweis der Liegenschaften soll sich grundsätzlich auf eine Vermessung gründen.

Dienstleistungen auf der Grundlage des Liegenschaftskatasters

Das Liegenschaftskataster ist Grundlage für vielfältige Leistungen. Dies gilt für flächenbezogene Planungen, Bodenordnungen und Bauvorhaben genauso wie für die Besteuerung. Auch dem einzelnen Bürger bietet das Liegenschaftskataster eine Vielzahl von Dienstleistungen. Im Wesentlichen sind das:

  • Zerlegungsvermessungen zum Zwecke der Grundstücksteilung
  • Feststellung der Grundstücksgrenzen in der Örtlichkeit (Grenzfeststellung) und Abmarkung der Grenzpunkte
  • Einmessung von Gebäuden und sonstigen baulichen Anlagen im Rahmen der gesetzlichen Festlegungen
  • technische und verfahrensmäßige Bearbeitung von Bodenordnungsmaßnahmen wie Umlegungen nach dem Baugesetzbuch (Baulandumlegungen, vereinfachte Umlegungen) und Grenzbereinigungsverfahren nach dem Hessischen Grenzbereinigungsgesetz.
Themen
Zerlegungsvermessung
Soll ein Teil eines Grundstücks (Flurstücks) erworben oder veräußert werden, ist eine Zerlegungsvermessung erforderlich.
Gebäudeeinmessung
Die Gebäudeeinmessung dient der Fortführung und damit der Aktualität des Liegenschaftskatasters.
Grenzfeststellung
Grundstücksgrenzen können durch amtlich zugelassene Markierungen (Grenzsteine, Grenzmarken aus Kunststoff, Eisenbolzen, Eisenrohre u. a.) dauerhaft gekennzeichnet (abgemarkt) oder auch unvermarkt sein.

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