„Drei Jahre Zusammenarbeit am Runden Tisch“

Am 16. November haben sich im Amt für Bodenmanagement Fulda zum 15. Mal Vertreter des Landkreises, von Städten und Gemeinden sowie des Amtes für Bodenmanagement getroffen. Ihr Ziel: die Schaffung einer gemeinsamen Geodateninfrastruktur im gesamten Landkreis voranzutreiben. Aber wofür braucht man so eine Geodaten-Infrastruktur, kurz GDI?

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Die Mitglieder des Runden Tisches GDI Fulda

Eine GDI ermöglicht es, verteilt bei Städten und Gemeinden vorliegende raumbezogene Daten wie z. B. Bebauungspläne im Internet für jedermann digital zugänglich zu machen. So kann jemand, der sich für den Kauf eines Grundstückes interessiert, voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2018, Bebauungspläne des Grundstückes online einsehen. Für den Landkreis und die Kommunen selbst bringt es auch Vorteile, denn sie müssen nicht mehr in ihre analogen Pläne schauen oder CDs untereinander austauschen. Die Daten sind dann jederzeit online abrufbar, stets aktuell und nur einmal vorzuhalten. Die Flächennutzungspläne aller Kommunen sowie des Landkreises sind bereits heute über das Geoportal Hessen unter www.geoportal.hessen.de zugänglich. In Kürze sind sie auch für jede Stadt oder Gemeinde über ein eigenes Portal einsehbar. Es gibt weiterhin ein Portal mit den Daten des gesamten Landkreises.

Mit der Veröffentlichung der Flächennutzungspläne und der Bebauungspläne wird die Arbeitsgruppe, der so genannte „Runde Tisch GDI Fulda“ einen Meilenstein erreichen. Es war bisher viel Vorarbeit nötig, um die Daten auf ein einheitliches Format zu bringen und zur digitalen Nutzung aufzubereiten. In 2018 soll dann die offizielle Freischaltung der GDI mit allen Beteiligten erfolgen.

Die Arbeitsgruppe arbeitet bereits seit drei Jahren zusammen. Ins Leben gerufen wurde sie durch das Amt für Bodenmanagement Fulda. Alle Städte und Gemeinden des Landkreises Fulda sowie der Landkreis selbst wurden in 2012 in einer Veranstaltung zum Thema „Mehrwert einer GDI“ informiert. Im November 2014 wurde dann der Runde Tisch GDI Fulda gegründet. „Das Schöne ist, dass wirklich alle Städte und Gemeinden und auch der Landkreis dabei sind und auf ein gemeinsames Ziel zu mehr Bürgerservice hin arbeiten“, freut sich Christiane Müller vom Amt für Bodenmanagement Fulda, die den „Runden Tisch“ seit Beginn betreut. Als Dienstleister für die technische Umsetzung ist die RhönEnergie Effizienz + Service GmbH mit im Boot. Die Arbeitsgruppe hofft auf eine rege Nutzung der Daten seitens der Beteiligten aber auch durch den Bürger. Denn dann könnten die Portale zukünftig auch mit weiteren Themen ausgebaut werden.

Kontakt für Pressevertreter
Pressesprecher: Herr Dr. Thomas Rossmanith
Dezernatsleitung Steuerung HVBG, Öffentlichkeitsarbeit, Recht
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Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation
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