„Schlüsselressource Geoinformation – DIGITAL.VERNETZT.FÜR ALLE“

Energiewende, Innere Sicherheit, Katastrophenschutz, vernetzte Mobilität – ohne Geoinformationen sind diese Herausforderungen heute kaum zu bewältigen. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und den Nutzen von Geoinformationen stellt das Hessische Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG) zusammen mit Partnern und Vertretern der hessischen Landesverwaltung auf dem „GeoForum Hessen“ am 20. November 2018 im Schloss Biebrich in Wiesbaden vor.

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GeoForum 2018 im Schloss Biebrich

Das Hessische Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation präsentiert auf dem „GeoForum Hessen“ mit Unterstützung von Kunden und Partnern die Einsatzmöglichkeiten von Geodaten. Dabei kommt den amtlichen und aktuellen Geobasisdaten aus dem Liegenschaftskataster und der Landesvermessung der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation große Bedeutung zu. Ihr ganzes Potenzial entfaltet sich jedoch erst im Zusammenspiel mit Geofachdaten anderer Verwaltungen.

Die Vorteile liegen auf der Hand, denn die digitale Verfügbarkeit von Geobasisdaten und Geofachdaten und der Zugriff auf die Informationen mittels einer internetbasierten Geodateninfrastruktur (GDI), reduziert in Behörden den Verwaltungsaufwand und hilft Prozesse bei Behörden und den Nutzern ihrer Fachdaten zu verkürzen. Dadurch können Verwaltungsabläufe – gerade im Hinblick auf die Digitalisierung von Entscheidungsprozessen – weiter optimiert werden.

Dr. Hansgerd Terlinden, Präsident des Hessischen Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation, zeigt auf dem „GeoForum Hessen“ die „Wirkungspotenziale amtlicher Geoinformation im Zeitalter der Digitalisierung“, auf:

Neben dem Einsatz in den Bereichen „Breitbandausbau“ und „Smart Cities“, sind Geoinformationen auch im Bereich „Sicherheit“ als elementare Bausteine unverzichtbar.  Durch sie lassen sich Ereignisse miteinander verknüpfen und komplexe Zusammenhänge räumlich und zeitlich strukturieren und transparent darstellen.
Darüber hinaus gilt der Katastrophenschutz als eines der wichtigsten Anwendungsgebiete für die Nutzung von Geodaten – national wie international. Im Ernstfall geht es immer darum, schnell verlässliche Informationen zum genauen Ort und Ausmaß der Katastrophe und den Betroffenen zu erhalten. Zeitnahe Aufnahmen und verlässliche Kartengrundlagen von Krisengebieten ermöglichen hier eine schnelle Schadensanalyse, was von wesentlicher Bedeutung für das Krisenmanagement ist.

Ein weiterer Bereich, der ohne Geoinformationen nicht mehr vorstellbar ist, ist die Mobilität. Mit den sich verändernden sozialen, demografischen, wirtschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen, verändern sich auch die Anforderungen an Mobilität sowie die Inanspruchnahme des öffentlichen Raums. Verlässliche digitale Geodaten, leistungsfähige Infrastrukturen und Satelliten gestützte Navigation sind die „tragenden Säulen“ der vernetzten Mobilität von morgen.

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Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation
Schaperstraße 16
65195 Wiesbaden

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