Amt für Bodenmanagement zeigt Wege auf

Mit dem Schulabschluss stehen Jugendliche vor einer wichtigen Entscheidung: Der Berufswahl. Doch welche Ausbildung passt am besten zu den eigenen Interessen? Wer bietet eine solche Ausbildung an? Wie stehen Fortbildungs– und Berufschancen? Und welche Tätigkeiten prägen den Berufsalltag? All diese Fragen beantwortet Kerstin Rößner beim Korbacher Jobday für den Beruf des Geomatikers/der Geomatikerin. Sie ist Ausbilderin im Amt für Bodenmanagement.

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Auskunft am Jobday

Damit interessierte Schülerinnen und Schüler auch Informationen aus erster Hand bekommen, stehen ihnen die Auszubildenden Fabian Betz und Alexander Diester zur Seite. Beide absolvieren gerade das erste Ausbildungsjahr.

Es dauert nicht lange und die ersten Besucher erscheinen am Stand. Die meist gestellte Frage ist die nach den Voraussetzungen für die Ausbildung. Alexander Diester antwortet aus eigener Erfahrung: „Ich bin in der Schule ganz gut in Mathe gewesen und habe auch gern mit dem Computer gearbeitet. Das hat prima gepasst.“

Schnell entwickeln sich Gespräche zwischen interessierten Schülern und den Azubis. Wer es ganz genau wissen will, bedient sich am Stand bei den ausliegenden Informationen.

Kerstin Rößner erklärt indes einem Elternpaar, dass das Amt für Bodenmanagement zusätzlich zur Ausbildung ein duales Studium anbiete. Hier wird eine dreijährige Ausbildung mit dem Studium der Geoinformation und Kommunaltechnik verbunden. Die Absolventen steigen nach der Hälfte des zweiten Ausbildungsjahres und der bestandenen Zwischenprüfung in ein Studium an der Frankfurt University of Applied Sciences ein.

Die von der Kreishandwerkerschaft, der Industrie- und Handelskammer und der Arbeitsagentur organisierte Veranstaltung kommt bestens an. Alle Beteiligten profitieren vom Informationsaustausch.

Die Schülerinnen und Schüler finden erste Hinweise zu einem beruflichen Werdegang, den sie einschlagen können - für junge Menschen eine richtungsweisende Entscheidung. Vieles baut im späteren Leben auf dem erlernten Beruf auf. Gerade in Zeiten von steigenden Abbrecherzahlen in der Ausbildung bedeutet es viel, sich gut zu informieren.

Das Amt für Bodenmanagement nutzt gerne die Plattform, um seine attraktive Ausbildung vorzustellen. Denn, wo sich früher Bewerber um eine Ausbildung oder einen Facharbeiterplatz drängelten, herrscht heute ein großer Wettbewerb um qualifiziertes Personal.

Das bestätigt auch Ausbilderin Kerstin Rößner: „Der Arbeitsmarkt bietet in unserem Berufsfeld kaum noch genügend Fachkräfte. Deshalb ist für uns die Ausbildung des eigenen Berufsnachwuchses enorm wichtig. Wer bei uns eine Ausbildung absolviert, verfügt über beste Chancen auf einen Übernahmevertrag.“

Erste Kontakte werden möglicherweise im Rahmen des Jobdays geknüpft.

Kontakt für Pressevertreter
Pressesprecher: Herr Dr. Thomas Rossmanith
Telefon: +49 611 / 535 - 5399
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E-Mail: thomas.rossmanith@hvbg.hessen.de

Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation
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