Auszubildende des Amtes für Bodenmanagement Korbach erklären ihren Mitschülern und Lehrern den Umgang mit Global Mapper

Normalerweise präsentieren die Berufsschullehrer Steffen Kreker und Dr. Andreas Reimer angehenden Geomatikern ihren Lehrstoff. Bei der GIS-Software Global Mapper ist das anders. Hier erklären Auszubildende des Amtes für Bodenmanagement Korbach ihren Mitschülern und Lehrern den Umgang mit dem Programm.

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Azubis unterrichten

Im Raum 308 der Arnold-Bode-Schule in Kassel leuchten überall bunte 3D-Grafiken von den Monitoren. Sie zeigen verschiedene Kartenausschnitte, Geländeformen, Höhenlinien und –profile. Allesamt erzeugt von Global Mapper, einem Programm zur Präsentation von digitalen 3D– Daten. Mittendrin stehen Alexander Diester, Fabian Betz und Markus Emmeluth. Die drei Geomatiker-Azubis im 2. Ausbildungsjahr benutzen häufig Global Mapper für verschiedene Aufgaben.

Dazu gehören Georeferenzierung, Geländeanalysen für ATKIS und vieles andere mehr.

„Beim Erklären der Funktionen hat man teilweise selbst noch einen Lerneffekt“ meint Markus Emmeluth. Und Fabian Betz ergänzt schmunzelnd, dass es auch schön sei, den Lehrern mal etwas beibringen zu können. So profitieren alle Beteiligten von der außergewöhnlichen Form des Unterrichts.

Dass Global Mapper überhaupt im Amt eingesetzt wird, ist Verdienst von Günter Schnegelsberg. Der Korbacher Topograph erkannte früh den Nutzen der Software. Ihm fiel auf, dass in der HVBG ein Tool fehlte, die Laserscan/DGM-Daten allein oder in Kombination mit anderen Fachdaten dem Kunden anschaulich zu präsentieren. Ebenso fehlte ein Programm, um die zahllosen Datenformate der Kunden zu visualisieren.

So fand Global Mapper über einen, im Rahmen des Ideenmanagements eingereichten Vorschlag, Einzug in die Verwaltung. Mittlerweile hat sich das Programm insbesondere zum kundengerechten visualisieren von GIS-Daten etabliert.

Auch in der Berufsschule ist es fester Bestandteil des Lehrplans.

In den Berufsschulklassen werden neben den Geomatiker-Auszubildenden auch die Absolventen des dualen Studiums unterrichtet. Das erhöht die Schülerzahl pro Jahrgang und macht den Einsatz der 3 jungen „Unterrichtskräfte“ besonders sinnvoll. Die  Azubis der anderen ÄfBs und des BKG nehmen die Schulung sehr gut auf, insbesondere der Einblick in die Datenvielfalt der HVBG und die zahlreichen Analysefunktionen hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

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