Die Neuen beim Amt für Bodenmanagement Fulda

Zwei neue Auszubildende zur Geomatikerin und zum Geomatiker sowie eine Studentin und ein Student für den dualen Bachelor-Studiengang Geoinformation und Kommunaltechnik haben beim Amt für Bodenmanagement Fulda im August 2018 ihre Ausbildung begonnen.

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Auszubildende AfB Fulda 2018

Ausbildung oder Studium? Beim Amt für Bodenmanagement Fulda, ehemals Katasteramt und Flurbereinigungsbehörde, geht beides. Das Amt für Bodenmanagement bietet sowohl eine Ausbildung zum Geomatiker/zur Geomatikerin als auch den dualen Bachelor-Studiengang Geoinformation und Kommunaltechnik (GeKo dual) an.

Die 19-jährige Barbara Hahn aus Schlitz hat sich nach dem Abitur für eine Ausbildung zur Geomatikerin entschieden. Auch der 18-jährige Yannis Will aus Rhina begann Anfang August seine Ausbildung zum Geomatiker. Doch was macht den Beruf eigentlich aus? Die Auszubilden durchlaufen alle klassischen Bereiche wie zum Beispiel das Führen des Liegenschaftskatasters, die Neuordnung von Grundstücken in der Flurbereinigung oder die Landesvermessung. Auch die Bewertung von Grundstücken in der Immobilienwertermittlung oder der Aufbau einer Geodateninfrastruktur sind Inhalte der Ausbildung.

Zusammengefasst lernen die jungen Leute raumbezogene Daten zu erfassen, mit Geoinformationssystemen zu verarbeiten und in Karten, Grafiken und multimedialen Produkten zu veranschaulichen. Die erforderlichen Grundlagen werden im Blockunterricht in der Berufsschule in Kassel vermittelt.

Wer das duale Bachelor-Studium GeKo dual wählt, beginnt zunächst eine Ausbildung zur Geomatikerin oder zum Geomatiker und startet nach der Zwischenprüfung mit dem dualen Studium im Bereich Geoinformation und Kommunaltechnik. „Mit dieser Variante lassen sich Theorie und Praxis gut verbinden“, so Ausbilder Thorsten Scharf. Schwerpunkte des Studiengangs sind Geoinformation und Vermessung aber auch Land- und Facility-management sowie Technische Infrastruktur. Für diese kombinierte Variante haben sich die 19-jährige Anna Sauer aus Gotthards und der 18-jährige Erik Ziegler aus Steinbach entschieden. Während des Studiums lernen sie, raumbezogene Daten zu erfassen, zu analysieren und organisatorische und technische Aufgaben im kommunalen Umfeld zu bewältigen. Sie lernen, mit spezieller Software Geodaten am Computer auszuwerten und in Karten, Pläne und in dreidimensionale Darstellungen zu verwandeln, so wie sie in Verwaltungen, bei Versorgungsunternehmen, Kommunen, Polizei und Feuerwehr benötigt werden.

Danach haben alle vier beste Voraussetzungen in unserer Verwaltung, in der Privatwirtschaft oder bei Kommunen Aufgaben aus den Bereichen Bodenmanagement und Geoinformation zu übernehmen. „Wir freuen uns sehr über die vier Neuzugänge und werden ihre Ausbildung mit unserer Kompetenz, Erfahrung und viel Engagement unterstützen“, so Barbara Bachner, Leiterin des Amtes für Bodenmanagement in Fulda. „Die Perspektiven und Übernahmechancen für unsere jungen Fachkräfte sind sehr gut. In der Zukunft brauchen wir engagierten Berufsnachwuchs.“ ergänzt die Amtsleiterin.

Für die Ausbildung zur Geomatikerin/zum Geomatiker sind ein guter Realschulabschluss oder Abitur, Interesse an Mathematik, gute gestalterische Fähigkeiten, räumliches Vorstellungsvermögen und Interesse am Umgang mit dem Computer von Vorteil. Voraussetzung für das duale Studium ist mindestens die fachgebundene Hochschulreife. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich noch bis zum 10. Oktober 2018 beim Amt für Bodenmanagement Fulda, Washingtonallee 1, 36041 Fulda auf einen Ausbildungsplatz oder einen Platz für das duale Studium für 2019 bewerben.

Kontakt für Pressevertreter
Pressesprecher: Herr Dr. Thomas Rossmanith
Telefon: +49 611 / 535 - 5399
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E-Mail: thomas.rossmanith@hvbg.hessen.de

Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation
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