Flurbereinigung an der A44

Der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahrens Hessisch-Lichtenau A44 – Ost (VKE 32) Reinhold Fink und Michael Heußner, Bürgermeister der Stadt Hessisch Lichtenau, freuen sich über eine außerordentlich hohe Förderung der für 2020 geplanten Baumaßnahmen. Bewilligt werden 216.240 € bei einer Bausumme von 270.300 € für den Aus- und Neubau von Wirtschaftswegen in Schotterbauweise inkl. der wasserwirtschaftlichen Nebenanlagen (Durchlässe und Seitengräben). Der Zuschuss (Bewilligung) entspricht 80 %, die Eigenleistung in Höhe von 20 % (54.060 €) wird von der Stadt Hessisch Lichtenau getragen.

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Fördermittelübergabe Flurbereinigungsverfahren  Hessisch Lichtenau A 44 – Ost

Die Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung hatte die Förderung der Baumaßnahmen beim Amt für Bodenmanagement Homberg (Efze) beantragt. Zur offiziellen Scheckübergabe der Fördergelder waren Reinhold Fink und Reiner Koch die Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft, Michael Heußner, Bürgermeister der Stadt Hessisch Lichtenau, Ortsbeirat Andreas Rehbein sowie Abteilungsleiterin Anne Kappler, Fachbereichsleiter Lothar Seeger und Sachbearbeiter Matthias Herzog vom Amt für Bodenmanagement Homberg (Efze) am Jägerhof bei Küchen erschienen.

Abteilungsleiterin Anne Kappler überreichte einen Scheck in Höhe von 216.240 € an Reinhold Fink, den Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft. Frau Kappler gegenüber unserer Zeitung: „Die insgesamt fünf in der Region Hessisch Lichtenau und Waldkappel aus Anlass des Baues der A 44 ausgelösten Flurbereinigungsverfahren bieten die Möglichkeit durch die Gestaltung und den Ausbau der Wirtschaftswege den heutigen Anforderungen an das Wegenetz gerecht zu werden – die Wege werden heute multifunktional auch als Wander-, Rad- und Reitwege genutzt“.

Die Bauvorhaben sollen in 2020 umgesetzt werden und ergänzen in einem zweiten Bauabschnitt die Maßnahmen, die 2018 und 2019 bereits verwirklicht wurden. Insgesamt entstehen in dem durch die A44 ausgelösten Flurbereinigungsverfahren Ausführungskosten in Höhe von 1,233 Mio. €, wobei 589.000 € durch den Verursacher, d.h. durch die Straßenbauverwaltung übernommen werden.

Neben den Baumaßnahmen an Wirtschaftswegen und Gewässern sowie Brücken werden in dem Verfahren auch zwei dorferneuernde Maßnahmen gefördert – eine Grillhütte in Hollstein (zur Zeit in Bau) und eine Schutzhütte entlang eines Wanderweges in Küchen.

Für den für die Flurbereinigungsverfahren zuständigen Fachbereichsleiter Lothar Seeger war die einvernehmliche Festlegung der Maßnahmen mit der Stadt Hessisch Lichtenau und der Teilnehmergemeinschaft wichtig: „Die Eingriffe der Flurbereinigungsausbaumaßnahmen konnten im Einvernehmen mit den Naturschutzbehörden und –verbänden, ohne formelles Planfeststellungsverfahren genehmigt werden“.

Herr Bürgermeister Michael Heußner verwies auf den außerordentlich hohen Fördersatz von 80 %. „Dieser war nur möglich, weil das Flurbereinigungsverfahren auch der Umsetzung des bestehenden „Regionalen Entwicklungskonzeptes Werra-Meißner 2014-2020 (REK)“ dient.“ Der Verein für Regionalentwicklung Werra-Meißner e.V. (VfR) hatte bereits an unterschiedlichen LEADER Programmen teilgenommen, die als Maßnahmenprogramm der europäischen Union Aktionen im ländlichen Raum fördern.

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