Fragen an Maurice Schreier

Die HVBG hat vielfältige Aufgaben, genauso wie unsere Beschäftigten. Ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich!

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Maurice Schreier

Könntest du dich kurz vorstellen?

Mein Name ist Maurice Schreier und ich bin 21 Jahre alt. Nach meinem Abitur an der Adolf-Reichwein-Schule in Neu-Anspach habe ich im Sommer 2016 die Ausbildung zum Geomatiker im Amt für Bodenmanagement Limburg a. d. Lahn begonnen. Durch die Möglichkeit der vorgezogenen Abschlussprüfung endete diese bereits nach zweieinhalb Jahren im Januar 2019 mit Erhalt meines Abschlusszeugnisses. Ich wohne im 35 Kilometer vom Amt entfernten Laubach und gestalte meine Freizeit hauptsächlich mit Fußball.

Wie war deine Prüfung was kam darin vor?

Meine Prüfung fand im November und Dezember des letzten Jahres statt. Die insgesamt fünf verschiedenen Prüfungsfächer umfassen neben dem „klassischen“ Thema Politik und Wirtschaft zwei schriftliche Fachprüfungen und zwei Prüfungsbereiche, in denen es darum ging, Arbeitsprozesse korrekt durchzuführen, zu dokumentieren und zu präsentieren. In meinem Fall fanden drei der fünf Prüfungen in der Berufsschule in Kassel statt, während die anderen zwei hier in Limburg a. d. Lahn durchgeführt werden konnten. Insgesamt bin ich mit den Ergebnissen meiner Prüfung sehr zufrieden. Luft nach oben gibt es natürlich immer.

Wie bist du damals auf den Beruf des Geomatikers aufmerksam geworden?

Nachdem ich lange Zeit relativ wenig Ideen hatte, in welche Richtung wohl meine berufliche Zukunft geht, bin ich etwa ein Jahr vor den Abiturprüfungen auf den Beruf des Geomatikers aufmerksam geworden. Das erste Mal bin ich im Internet auf das mir bis dato unbekannte Berufsbild gestoßen. Mein Interesse war sofort geweckt, nachdem mir bewusst wurde, dass viel Technik, Mathematik und Geografie in dem Beruf steckt. Ich habe mich im Sommer 2015 auf einen Ausbildungsplatz zum 01.08.2016 beworben und hatte schon im November das Glück einer festen Zusage.

Wie hat dir die Ausbildung im Rückblick gefallen?

Die Ausbildung hat mir richtig gut gefallen. Die Kombination zwischen Ausbildung im Amt in Limburg a. d. Lahn und dem Blockunterricht in Kassel hat mir besonders gefallen. Wichtige fachliche Grundlagen konnten so gut und vor allem zusammenhängend erlernt werden. Ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt und direkt das Vertrauen erhalten, Arbeitsaufträge selbstständig durchzuführen. Neben einem modernen Bildschirmarbeitsplatz sind mir dafür alle erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt worden.

Außerdem ist hier das durchweg sehr nette und hilfsbereite Kollegium hervorzuheben. Ich wurde mit Problemen nie alleine gelassen und konnte mich jederzeit an engagierte Ausbilder/in und Mitarbeiter/innen wenden.

Inwiefern hast du dich im Rahmen der Ausbildung persönlich weiterentwickelt?

Auf persönlicher Seite denke ich, dass ich ein Stück weit selbstständiger geworden bin. Ich traue mir einen sicheren Umgang mit Kunden zu und habe das Gefühl, ein strukturierteres Leben zu führen als zu Beginn der Ausbildung.

Wie sieht jetzt dein normaler Arbeitsalltag aus?

Mein Arbeitsalltag ist bis jetzt noch kein richtiger „Alltag“. Ich bin nun seit fast zwei Wochen im neuen Fachbereich tätig und habe seitdem jeden Tag andere Aufgaben erledigt. Mein Arbeitsbereich kann mit den Begriffen Datenerhebung und Datenqualifizierung beschrieben werden. Genauer gesagt, beschäftige ich mich mit der Übernahme von Daten aus Liegenschaftsvermessungen in das Liegenschaftskataster. Solche Vermessungen können dabei sowohl durch das Amt selbst oder durch Vermessungsbüros durchgeführt werden. Die in der Ausbildung erlernten Grundlagen und Zusammenhänge machen es mir relativ einfach, mich in das Arbeitsgeschäft einzuarbeiten.

Was planst du für die Zukunft?

Ich bin sehr froh, dass sich mir die Möglichkeit geboten hat, nach der Ausbildung hier ein Arbeitsverhältnis einzugehen. Mit Blick in die Zukunft plane ich, zum Wintersemester 2019 ein Studium an meine Ausbildung anzuhängen. Der Studiengang „Geoinformation und Vermessung“ wird z.B. in Mainz angeboten.

Was würdest du abschließend zukünftigen Azubis mit auf den Weg geben?

Zukünftigen Azubis kann ich die Ausbildung nur empfehlen. Es bietet sich die Möglichkeit im Büro zu arbeiten, aber auch draußen Erfahrungen mit den hauseigenen Vermessungstrupps zu sammeln. Die Ausbildung ist interessant und ermöglicht viele Wege in der Zukunft. Angenehme Nebenvorteile sind die flexible Arbeitszeit und die tarifliche Ausbildungsvergütung.

Kontakt für Pressevertreter
Pressesprecher: Herr Uwe Gärtner
Telefon: +49 611 / 535 - 5563
Fax: +49 611 / 327 60 50 39
E-Mail: uwe.gaertner@hvbg.hessen.de

Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation
Schaperstraße 16
65195 Wiesbaden

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