HVBG-Coaching- Reihe geht in die 5. Runde

Was tun gegen sinkende Bevölkerungszahlen, leerstehende Immobilien und Brachflächen in den Ortszentren kleinerer Kommunen? Sowohl methodische als auch inhaltliche Unterstützung bei der Erarbeitung von Visionen, Strategien und konkreten Lösungen für Kommunen bietet das Projekt „Chefsache Ortsinnenentwicklung“ der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG), das am 27. September 2017 in die fünfte Runde gestartet ist.

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Chefsache Ortsinnenentwicklung

Der demografische Wandel macht sich schon seit Jahren in vielen Kommunen bemerkbar. Damit verbunden sind Herausforderungen wie Leerstand. Es sind schon längst nicht mehr nur Bauernhöfe oder landwirtschaftliche Gebäude, die mit Leerstand zu kämpfen haben. Zunehmend sind auch Wohnhäuser – sogar häufig in der Ortsmitte – betroffen.

Das Projekt „Chefsache Ortsinnenentwicklung“, das das Hessische Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG) mit seinen sieben Ämtern für Bodenmanagement (ÄfB) gemeinsam mit der Führungsakademie Baden-Württemberg anbietet, richtet sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von Gemeinden bis 15.000 Einwohner.

Das Projekt besteht einerseits aus der methodischen und fachlichen Unterstützung bei der Erarbeitung von lokal passenden Lösungswegen. Andererseits bietet es Beispiele aus der Praxis und einen strukturierten persönlichen Austausch mit anderen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern.

Dieser Ansatz verbindet die bei der Führungsakademie Baden-Württemberg seit Jahren bewährte Methode der „Kollegialen Coaching Konferenz®“ mit fachlicher Unterstützung und Begleitung durch die HVBG.

In der Auftaktveranstaltung zum Projekt hatten die anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der folgenden Gemeinden und Städte die Möglichkeit, sich ganzheitlich über das Thema „Ortsinnenentwicklung“ sowie das Projekt zu informieren, auszutauschen und anhand konkreter Beispiele ein eigenes Bild machen: Echzell, Fronhausen, Gilserberg, Heuchelheim, Philippsthal (Werra), Waldems, Glashütten, Hohenahr, Buseck, Jesberg, Sinn, Grebenhain, Brechen, Neuhof, Waldbrunn (Westerwald), Ronneburg, Linsengericht, Wald-Michelbach, Fernwald, Dautphetal, Münster, Meinhard, Rimbach, Lohra, Biebertal, Münchhausen, Heidenrod, Ranstadt, Kefenrod, Weinbach sowie Bad Orb, Linden, Schwarzenborn, Ulrichstein, Lich, Lollar, Homberg (Ohm), Schlitz, Trendelburg, Allendorf (Lumda) und Wächtersbach. Neben fachlichen Vorträgen, standen vor allem Erfahrungsberichte anderer Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der vergangenen Staffeln im Fokus.

Kontakt für Pressevertreter
Pressesprecher: Herr Dr. Thomas Rossmanith
Dezernatsleitung Steuerung HVBG, Öffentlichkeitsarbeit, Recht
Telefon: +49 611 / 535 - 5399
Fax: +49 611 / 535 - 5309
E-Mail: thomas.rossmanith@hvbg.hessen.de

Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinfomation
Schaperstraße 16
65195 Wiesbaden

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