Ideen der Cleebergerinnen und Cleeberger sind gefragt

Marius Reusch, Bürgermeister von Langgöns, erhält 37.110 Euro Förderung von der Europäischen Union, dem Bund und dem Land Hessen. Zum Auftakt des SILEK-Prozesses überreichte Stefanie Flecke, Leiterin des Amtes für Bodenmanagement Marburg (AfB), einen symbolischen Scheck. Vorgesehen ist die Summe für Cleeberg. Für den Langgönser Ortsteil soll ein zukunftsweisendes Entwicklungskonzept erarbeitet werden. Das Besondere: Die Bevölkerung wird intensiv beteiligt. Ein Fachbüro begleitet und koordiniert den sogenannten „SILEK“-Prozess. Die Bezeichnung SILEK steht für „integrierte, ländliche Entwicklungskonzepte mit räumlichem und thematischem Schwerpunkt“.

PM_SILEK_MR_480x.jpg

Scheckübergabe zum Auftakt

Reusch freute sich zusammen mit der Cleeberger Ortsvorsteherin Heidi Tonhäuser und dem Umweltberater der Gemeinde Langgöns, Uwe Müller, dass mit diesem Zuschuss von 75 Prozent ein SILEK in Cleeberg gestartet wird. Dieses Verfahren kann im Vorfeld von Flurbereinigungsverfahren eingesetzt werden, um mit den Menschen vor Ort Entwicklungsstrategien zu verschiedenen Themengebieten zu erarbeiten. Gemeinsam mit den Expertinnen und Experten identifizierten Ralf Ufer und Susanne Trautwein-Keller vom AfB in Vorgesprächen bereits Themenschwerpunkte für den SILEK-Prozess. Mit dabei waren unter anderem Landbewirtschaftende, Naturschutzvertreterinnen und -vertreter sowie der Ortsvorstand.

Im SILEK-Prozess sollen zukunftsweisend Möglichkeiten für Land- und Forstwirtschaft, Natur- und Gewässerschutz, das Freizeitangebot und den Tourismus entwickelt werden. Moderiert wird der Prozess durch das von der Gemeinde Langgöns beauftragte Fachbüro „Institut für Regionalmanagement“ (IFR). Das Büro unterstützt bei der Ideensammlung, entwickelt Lösungen für unterschiedliche Interessengruppen mit und hilft dabei, Ziele sowie Maßnahmen festzulegen. Andrea Soboth vom IFR und ihr Kollege André Haußmann werden gemeinsam mit der Gemeinde Langgöns die Bürgerinnen und Bürger einladen, sich für ihre Gemarkung einzubringen.

Die Cleeberger Gemarkung erstreckt sich vom Randgebiet der Wetteraue bis in den Hintertaunus. Der noch junge Kleebach fließt durch eine Gemarkung, die von Auen und Wiesen geprägt, aber im Nordwesten auch ackerbaulich intensiv genutzt wird. Große zusammenhängende Wälder runden das Landschaftsbild ab. Diese Landschaft bietet sowohl Einheimischen als auch Urlauberinnen und Urlaubern viele Möglichkeiten, vom Spaziergang über Wander- und Pilgerwege bis hin zu Reiterferien.

Kontakt für Pressevertreter
Pressesprecher: Herr Uwe Gärtner
Telefon: +49 611 / 535 - 5563
Fax: +49 611 / 327 60 50 39
E-Mail: uwe.gaertner@hvbg.hessen.de

Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation
Schaperstraße 16
65195 Wiesbaden

Hessen-Suche