Karl-Heinz Eckhardt hat sein Hobby „Vermessung“ zum Beruf gemacht

Die Vermessung der Erde ist eine Aufgabe, der sich Karl-Heinz Eckhardt seit 40 Jahren mit Freude stellt. Der Vermessungsingenieur aus Ehringshausen hat seinen Werdegang anlässlich seines Jubiläums im Amt für Bodenmanagement (AfB) Marburg noch mal Revue passieren lassen.

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40 jähriges Dienstjubiläum

Es ist das Arbeiten in der Natur, dass ihm immer wieder Spaß macht, wenn er heute bei Flurbereinigungen, den Schlussvermessungen von neu gebauten Straßen oder der Umsetzung neuer Baugebiete sein Können zeigt. Auch Grundstücksteilungen und Grenzanzeigen für die Umsetzung großer Projekte gehören zu seinem Aufgabengebiet.

„Er hat Liegenschaftskataster von der Pike auf gelernt, ist seit 40 Jahren der absolute Fachmann und Experte für sein Arbeitsgebiet und engagiert sich stets darüber hinaus“, so Stefanie Flecke, Amtsleiterin im AfB in ihrer Dankesrede.

Gerne erinnert sich Eckhardt an das Jahr 1974. Es begann damit, dass ein Berufsberater nach der Realschule die Frage stellte, ob er lieber im Büro oder in der freien Natur arbeiten würde. Seine Antwort führte ihn zum damaligen Katasteramt nach Wetzlar. Dort absolvierte er eine Ausbildung zum Vermessungstechniker. Nach bestandener Prüfung führte sein Weg für vier Jahre zur Bundeswehr zum Feld-Artilleriebatallion 3./21 nach Treysa. Als Richtkreis-Unteroffizier übernahm er Verantwortung für die Ausbildung junger Soldaten im Bereich der Vermessung und der allgemeinen Kampfausbildung. Fernerkundung und das Einrichten der Geschütze sollten für den Ernstfallgeübt werden. In diesen Jahren reifte sein Entschluss nach der Militärzeit Fachabitur und Studium anzugehen, um seinen Berufswunsch Vermessungsingenieur im Außendienst zu verwirklichen.

Nach dem erfolgreichen Studium führte ihn sein Weg zurück zum Katasteramt nach Wetzlar. Dort wurde sein Wunsch Realität: Vermessung und praktischer Einsatz im Außendienst. Seinen Alltag prägten zu dieser Zeit Absteckungen und Einmessungen bei Bautätigkeiten, Grundstücksteilungen und Vermessungen von Neubaugebieten.

Besondere Freude bereitet ihm bis heute das Arbeiten an schwierigen Projekten. Dazu gehörten in dieser Zeit Katastererneuerungen und Vermessungen in Städten und dichtbesiedelten Lebensräumen mit altem Liegenschaftskataster.

Seit der Verwaltungsreform 2005 arbeitet Karl-Heinz Eckhardt im AfB Marburg. Fragt man Eckhardt nach einem Resümee, so gibt es für ihn nur eine Antwort: „Ich hatte das Glück, mein Hobby zu meinem Beruf machen zu können. Ich darf in der Natur arbeiten und habe gerne und viel mit Menschen zu tun. Für die Gemeinde Ehringshausen bin ich außerdem ehrenamtlich tätig und meinem Arbeitgeber sehr dankbar für die
Unterstützung, die ich auch in diesem Bereich erfahre. So halte ich es mit dem chinesischen Philosophen Konfuzius der einmal gesagt hat: Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten“.

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