Lückenschluss für Einheimische und Touristen

Die Gemeinde Alheim erhält 67.977 Euro für den Bau einer Rad- und Wirtschaftswegeverbindung zwischen den Ortsteilen Ober- und Niedergude. Amtsleiter Uwe Koch und Abteilungsleiterin Anne Kappler vom Amt für Bodenmanagement (AfB) Homberg (Efze) überreichten dazu einen Scheck an den Alheimer Bürgermeister Georg Lüdtke. Die Maßnahme ist Teil des Programms „Dem ländlichen Charakter angepasste Infrastrukturmaßnahmen (DLCAI)“ und wird aus EU-, Bundes- und Landesmitteln gefördert.

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Scheckübergabe Gemeinde Alheim

Der regionale Radweg R18, der den Landkreis Hersfeld-Rotenburg und den Schwalm-Eder-Kreis miteinander verbindet, führt aktuell noch über die L 3304 von Obergude nach Niedergude. Touristische Höhepunkte im Gudegrund, wie der Wasserspielplatz, das Landschaftskino oder das Feuchtbiotop, sind für Radfahrende momentan nur über die schmale Landstraße zu erreichen.

Der Gemeinde Alheim ist es seit Langem ein Anliegen, den Radverkehr sowohl für den Tourismus als auch für alltägliche Fahrten auszubauen und damit auch das Wirtschaftswegenetzt zu verbessern. Die Gemeinde hatte daher beim AfB Homberg (Efze) seit Ende 2017 mehrmals Anträge auf Förderung gestellt. Der Antrag auf Förderung wurde schlussendlich bewilligt, zuvor konnte die Baumaßnahme unter anderem wegen fehlender Mittel nicht berücksichtigt werden.

Amtsleiter Uwe Koch und Abteilungsleiterin Anne Kappler teilen die Freude der Gemeinde Alheim. „Es war nicht selbstverständlich. Ich bedanke mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen für den besonderen Einsatz, der diese sinnvolle Förderung in der Region ermöglichte“, betonte Koch.

Mit der Fördermittelsumme von rund 68.000 Euro kann der Lückenschluss als Rad- und Wirtschaftswegeverbindung zwischen den beiden Orten Niedergude und Obergude nun erfolgen. Die Baumaßnahmen sollen bis zum Herbst abgeschlossen sein.

Die Förderung von dem ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen (DLCAI) soll insbesondere landwirtschaftliche oder touristische Entwicklungspotentiale erschließen und im Rahmen der Diversifizierung die Einkommenssituation land- und forstwirtschaftlicher Betriebe verbessern. Dazu tragen unter anderem ländliche Wegenetze bei, die den zukünftigen Anforderungen gewachsen sind. Mehr Informationen dazu gibt es unter hvbg.hessen.de > Flurneuordnung.

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