Neuer Nachwuchs für die HVBG

Unterschiedliche Hobbys, unterschiedliche Beweggründe, doch eine Gemeinsamkeit: das Interesse für einen technischen Beruf mit Perspektive. Am 1. August 2018 starten 23 junge Menschen eine Ausbildung zur Geomatikerin bzw. zum Geomatiker oder ein duales Studium zum Bachelor of Engineering im Studiengang „Geoinformation und Kommunaltechnik dual“ (GeKo dual) in den sieben Ämtern für Bodenmanagement (ÄfB) der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG).

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Ausbildung

Der eine mag‘ Fußball, ein anderer lieber Motorsport. Dann gibt es da noch die Leidenschaft für das Tanzen oder Zeichnen. Bei wieder anderen spielt Musik eine große Rolle im Leben. – Die Interessen der neuen Auszubildenden und Studierenden sind unterschiedlich und genau so unterschiedlich sind sie auch auf die Ausbildung bzw. das duale Studium in der HVBG aufmerksam geworden: Einige haben ganz bewusst recherchiert, andere haben sich beraten lassen oder sind durch Dritte darauf aufmerksam geworden. Doch etwas haben alle gemeinsam: sie alle interessieren sich für einen technischen Beruf mit Perspektive. Ob Geomatiker/in oder Ingenieur/in – es handelt sich um zukunftsorientierte Berufe im Zeitalter der Digitalisierung.

Während ihrer Ausbildung zu Geomatikern lernen die jungen Menschen in erster Linie Geodaten, also raumbezogene Daten, die die Lage, Höhe oder Form eines Objektes beschreiben zu erfassen, erheben, verarbeiten und veranschaulichen. Sie werden darüber hinaus Methoden der visuellen Kommunikation und grafischen Gestaltung von Karten erlernen und Geodaten in Karten, Präsentationsgrafiken und multimediale Produkte umsetzen.

Das duale Bachelor-Studium „Geoinformation und Kommunaltechnik“ (GeKo dual) in der HVBG vereint Theorie und Praxis. Das Studium findet in Kooperation mit der Frankfurt University of Applied Sciences statt. In der Hochschule lernen die Studierenden raumbezogene Daten zu erfassen und zu analysieren. Des Weiteren werden sie befähigt, organisatorische und technische Aufgaben im kommunalen Umfeld zu lösen.

Das Besondere an ihrem dualen Studium ist, dass sie während ihres Studiums auch eine Ausbildung zur Geomatikern beim jeweiligen AfB absolvieren. Sie lernen, mit spezieller Software Daten am Computer auszuwerten und in Karten, Pläne und dreidimensionale Darstellungen zu verwandeln. Daraus entstehen aktuelle Liegenschaftskarten und verschiedenste Anwendungen für viele Bereiche des täglichen Lebens, wie auch die Daten in den mittlerweile unverzichtbaren Navigationsgeräten.

Die Ämter für Bodenmanagement Büdingen, Homberg (Efze), Korbach, Limburg a. d. Lahn und Marburg stellen jeweils zwei Auszubildende und einen dual Studierenden ein. Die Ämter für Bodenmanagement Heppenheim und Fulda freuen sich über jeweils zwei Auszubildenden und zwei dual Studierende.

Zum 1. September 2018 starten zudem sieben junge Menschen eine Laufbahn im so genannten gehobenen vermessungstechnischen Dienst in den Ämtern für Bodenmanagement und im Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation in Wiesbaden. 15 Jugendliche beginnen am 1. Oktober 2018 außerdem eine Laufbahn im mittleren vermessungstechnischen Dienst.

Und was erwartet den Nachwuchs nach ihrer Ausbildung oder dem dualen Studium? – Auf jeden Fall gute Perspektiven in allen Bereichen der Ämter für Bodenmanagement, beispielsweise in den Bereichen „Landesvermessung“ und „Liegenschaftskataster“, „städtisches und ländliches Bodenmanagement“, im „Geoinformationsmanagement“ oder der „Immobilienwertermittlung“.

Kontakt für Pressevertreter
Pressesprecher: Herr Dr. Thomas Rossmanith
Telefon: +49 611 / 535 - 5399
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E-Mail: thomas.rossmanith@hvbg.hessen.de

Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation
Schaperstraße 16
65195 Wiesbaden

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