Umsatz knackt Milliardengrenze

Wie entwickelte sich der Immobilienmarkt im zurückliegenden Jahr 2017? Wie viele Immobilien haben den Besitzer gewechselt? Welche Geldsumme wurde für den Kauf von Immobilien eingesetzt und wie haben sich die Immobilienpreise entwickelt? Diese Informationen bündelt der Immobilienmarktbericht 2018. Den Bericht für die Region stellten Stefanie Flecke und Lothar Dude-Georg, als Vorsitzende der verschiedenen Gutachterausschüsse beim Amt für Bodenmanagement, der Öffentlichkeit vor.

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AfB Marburg - Vorstellung des Immobilienmarktberichtes 2018

Der Immobilienmarktbericht 2018 steht für Transparenz auf dem Immobilienmarkt. Er umfasst den Immobilienmarkt der Landkreise Marburg-Biedenkopf und Gießen (ohne die Städte Marburg und Gießen) und den gesamten Lahn-Dill-Kreis. Für diese Regionen werden im Bericht die Entwicklungen von 2011 bis 2017 aufgezeigt. Einzelne Auswertungen betrachten noch längere Zeiträume.

Für das Jahr 2017 wurden – wie im Vorjahr – knapp 10.000 Kaufverträge durch die Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse ausgewertet. Erstmals knackte der Geldumsatz für
Immobilien die Milliardengrenze. Dies bedeutet eine weitere Steigerung gegenüber dem Vorjahr und eine Bestätigung der steigenden Immobilienpreise im Bereich Mittelhessen.
Dabei geht die „Schere“ bei der Kaufpreisentwicklung, zwischen Immobilien mit gutem und einfachem Wohnwert, weiter auseinander. Während die durchschnittlichen Kaufpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser mit einfachem Wohnwert stagnieren, steigt die Preiskurve für gut ausgestattete Immobilien, also hohem Wohnwert, deutlich an.

16 Prozent mehr Bauland wechselte 2017 den Eigentümer. Insgesamt wurden 56,1 Hektar für den Wohnungsbau gehandelt. Gleichzeitig stieg der mittlere Kaufpreis pro Quadratmeter Bauland 2017 um 12,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

In einzelnen Kommunen lagen die mittleren Kaufpreise von Bauland jedoch deutlich unter dem Vorjahresniveau. Zum Teil fehlten Angebote in den Kernorten. Dies führte dazu, dass Käufer auf Stadt- und Ortsteile mit niedrigeren Bodenpreisen auswichen.

Im Bereich Mittelhessen stehen Baulandverkäufe und die Verkäufe von Einfamilienhäusern besonders im Fokus. Daher werden, wie im Vorjahr, die Entwicklungen dieser beiden Teilmärkte für jede Kommune im Immobilienmarktbericht dargestellt.

Die Käufe und Verkäufe von Eigentumswohnungen spielen in Mittelhessen eine untergeordnete Rolle. Die geringe Gesamtanzahl der Verkäufe ermöglicht nur in den
Kernorten und den stadtnahen Gebieten interessante Beobachtungen.

Daneben enthält der Bericht Umsatzzahlen und Preise für Gewerbe-, Land- und Forstwirtschaftsflächen sowie Gartenland. Er bietet dem interessierten Leser Hilfsmittel zur
überschlägigen Ermittlung des Kaufpreises für ein Einfamilienhaus und stellt Daten speziell zur Wertermittlung für Sachverständige zur Verfügung.

Der Immobilienmarktbericht 2018 ist für 50,- Euro in digitaler Ausführung erhältlich bei der Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse

  • für den Bereich des Landkreises Gießen
  • für den Bereich des Lahn-Dill-Kreises
  • für den Bereich des Landkreises Marburg-Biedenkopf
  • für den Bereich der Stadt Wetzlar

Telefon:+49(64 21) 3873-3330
E-Mail: gs-gaa-afb-mr@hvbg.hessen.de

Wesentliche Ergebnisse der Auswertung im Einzelnen finden Sie in der PDF-Datei unter Downloads.

Kontakt für Pressevertreter
Pressesprecher: Herr Dr. Thomas Rossmanith
Telefon: +49 611 / 535 - 5399
Fax: +49 611 / 535 - 5309
E-Mail: thomas.rossmanith@hvbg.hessen.de

Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation
Schaperstraße 16
65195 Wiesbaden

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