Wegebaumaßnahmen mit 426.800 Euro gefördert

Für die Gemeinde Hofbieber war es ein guter Tag. Bürgermeister Markus Röder erhielt einen Scheck über 426.800 Euro, überreicht durch Barbara Bachner Amtsleiterin des Amtes für Bodenmanagement Fulda. Die Gemeinde Hofbieber hatte eine Förderung für „Dem ländlichen Charakter angepasste Infrastrukturmaßnahmen“ (DlCaI) beim Amt für Bodenmanagement Fulda beantragt und den 2. Platz im hessenweiten Ranking als förderfähige Gemeinde erreicht. Zur offiziellen Scheckübergabe der Fördergelder waren außerdem Bauamtsleiter Martin Reinhard von der Gemeinde Hofbieber, Abteilungsleiter Alf Sobieray sowie Fachbereichsleiterin Anette Detig vom Amt für Bodenmanagement Fulda am Weg zum Hinterstellberg erschienen.

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Gemeinde Hofbieber erhält Fördermittel für Wegebaumaßnahmen

„Ich freue mich sehr, dass unsere Gemeinde dieses Mal mit dem Förderantrag zum Zuge gekommen ist und unsere zukunftsfähige Planung des Wegekonzeptes nun endlich umgesetzt werden kann“, so Bürgermeister Röder. „Die Wege haben besonders durch ihre multifunktionale Nutzung eine große Bedeutung für Tourismus und Landwirtschaft in Ihrer Region und ermöglichen eine gute Wertschöpfung“, konstatiert Bachner.

Die sogenannten DlCaI-Maßnahmen sind Maßnahmen, die außerhalb von Flurbereinigungsverfahren umgesetzt werden. Mit den Fördermitteln sollen 25 Wegeabschnitte auf einer Gesamtlänge von circa 11 Kilometern im Gemeindegebiet ausgebaut werden. Sie sind wegen ihres derzeitigen Ausbauzustands nicht mehr dazu geeignet, der heutigen Belastung moderner land- und forstwirtschaftlicher Fahrzeuge standzuhalten. Neben der besseren verkehrliche Anbindung bringen die Maßnahmen für landwirtschaftliche Betriebe kürzere Fahrzeiten und schaffen langfristig sogar Arbeitsplätze. Martin Reinhard stellt die Wegemaßnahmen näher vor. „Für unsere geplanten Baumaßnahmen sind diese Fördermittel, die besonders das Ziel haben, die ländlichen Räume zu entwickeln und Strukturen zu bessern, optimal geeignet.“ Viele Wege haben außerdem eine Bedeutung für den Freizeit- und Erholungswert, da es sich um Radstrecken, Haupt-oder Nebenwanderwege oder auch Rundwege handelt. Das Land Hessen, die Bundesrepublik Deutschland sowie die Europäische Union fördern die Maßnahmen mit 70 Prozent. Die Gemeinde erhält 5 Prozent mehr Förderung aufgrund des mit den Maßnahmen im Einklang stehenden regionalen Entwicklungskonzeptes. Die Ausführungskosten betragen 634.732 Euro, abzüglich der Bagatellgrenze in Höhe von 25.000 Euro erhält die Gemeinde eine Förderung in Höhe von 426.812 Euro. Die Gemeinde selbst trägt einen Eigenanteil von 182.920 Euro. Die Wegebaumaßnahmen sollen noch in diesem Jahr beginnen und 2020 abgeschlossen werden.

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