Wolfgang Höster hat immer einen Plan

Eine Hauptaufgabe des Amtes für Bodenmanagement ist die Städtische Bodenordnung. Hier bearbeitet Wolfgang Höster seit fast 48 Jahren Baulandumlegungen, Grenzbereinigungen und Straßenschlussvermessungen. Das äußere Erscheinungsbild und die städtebauliche Entwicklung vieler Gemeinden im Landkreis hat er dadurch mitgeprägt. Zum 1. Juli tritt der gebürtige Liebenauer in den Ruhestand.

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Wolfgang Höster geht in Ruhestand

Pläne bestimmen das berufliche Leben von Wolfgang Höster. So beispielsweise der Bebauungsplan zum Hofgeismarer Neubaugebiet „Auf dem Rennebaum“. Er dient dem 63-Jährigen als Grundlage zur Durchführung eines Baulandumlegungsverfahrens. Anhand der Vorgaben des Bebauungsplans wird das 5,4 Hektar große Planungsgebiet in 56 baulich nutzbare Grundstücke neu geordnet. Die Umsetzung dieser Vorgaben erfolgt immer in Absprache und Abstimmung mit den Bauämtern der Kommunen, Baufirmen, Eigentümerinnen und Eigentümern sowie anderen Ingenieurbüros.

 „Die Bearbeitung eines solchen Bodenordnungsverfahrens ist komplex und anspruchsvoll.“, bescheinigt Amtsleiter Frank Mause und ergänzt „Mit Wolfgang Höster geht einer meiner erfahrensten Mitarbeiter.“

In seiner Laufbahn hat der Liebenauer unzählige Verfahren und Straßenschlussvermessungen bearbeitet. Immer auf Grundlage von Plänen. Zunächst nur im Amtsbezirk des Katasteramtes Hofgeismar, später im gesamten Landkreis Kassel. Seit der Verwaltungsreform 2005 erstreckt sich sein Tätigkeitsgebiet zusätzlich auf den Landkreis Waldeck Frankenberg. Von Bad Karlshafen bis Rosenthal kurz vor Marburg. Von Willigen bis Kaufungen.

Doch nicht nur der Zuständigkeitsbezirk änderte sich im Lauf der Jahre, auch die Arbeitsmethoden entwickelten sich weiter. Was früher analog auf Papier nachgewiesen, kartiert, gezeichnet und in dicken Aktenordnern aufbewahrt wurde, bearbeitet der Bodenordner heute elegant mit Hilfe des Computerprogrammes STBO (Städtische Bodenordnung). An der Entwicklung und Weiterentwicklung war Wolfgang Höster lange Jahre beteiligt. Heute ist die Software hessenweit in der Bodenordnung im Einsatz.

Der angehende Ruheständler ist fest in der Region verwurzelt. Im Geburtsort Liebenau ist er Jahrzehnte im Sportverein aktiv. Hier gründete er im Jahr 1981 die Tischtennisabteilung. Seit 2012 wohnt er mit seiner Ehefrau in Trendelburg. Auch einen Plan für die Zukunft verrät Wolfgang Höster: Viel Pedelec fahren, am besten mit einem Radroutenplaner.

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