Diemelstadt-Ammenhausen - Gewässerrenaturierung (VF 2528)

Diemelstadt ist die nördlichste Großgemeinde des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Sie entstand erst 1970 im Rahmen der Gebietsreform durch den Zusammenschluss mehrere bis dahin selbstständigen Kommunen. Verwaltungssitz ist Rhoden. Der Ortsteil Ammenhausen ist der südlichste und liegt in einer fruchtbaren Senke an der Grenze zur Stadt Volkmarsen.

665_Diemelstadt-Ammenhausen - Gewässerrenaturierung.JPG

Diemelstadt-Ammenhausen - Gewässerrenaturierung

Verfahrensgebiet

Die Flurbereinigung Diemelstadt-Ammenhausen umfasst Teile der Gemarkungen Ammenhausen und Dehausen. Es grenzt im Norden an die Gemarkung Diemelstadt-Rhoden, im Osten und Süden an die Stadt Volkmarsen (Ortsteile Hörle und Herbsen) sowie im Westen an die Stadt Bad Arolsen (Ortsteil Schmillinghausen).

Verfahrensdaten

Verfahrensart Flurbereinigung nach § 86 FlurbG
Verfahrensgröße ca. 257 ha
Anzahl der Beteiligten 61
Anzahl der Flurstücke 304
Beteiligte Stadt Diemelstadt
Beteiligte Gemarkungen Ammenhausen, Dehausen

Finanzierung

Die Finanzierung in der Flurbereinigung gliedert sich in Verfahrenskosten und Ausführungskosten.

Die Verfahrenskosten sind die persönlichen und sächlichen Kosten der Behördenorganisation, wie Personal, Sachverständige, Artenschutzgutachten etc. Diese Kosten trägt das Land Hessen in voller Höhe.

Ausführungskosten sind die Aufwendungen für die Ausführung der Verfahren, die im Regelfall von der Teilnehmergemeinschaft getragen werden. Ausführungskosten entstehen u.a. durch: Wegebau, Gewässergestaltung, Landschaftspflege, Bodenverbesserung, landwirtschaftliche Gemeinschaftsanlagen, Vermessung des neuen Grundeigentums oder Verwaltungsaufgaben der Teilnehmergemeinschaft.

Die öffentlichen Hände beteiligen sich mit einem allgemeinen Zuschuss bis zu 75% an den förderfähigen Ausführungskosten.

Die Ausführungskosten werden gefördert über:

  • Nationale Förderung des Bundes und des Landes Hessen durch Bezuschussung der Teilnehmergemeinschaften.
  • Zuschüsse der Europäischen Union (EU)

Ziel des Verfahrens

Das Flurbereinigungsverfahren wird durchgeführt, zur 

  • Unterstützung der Umsetzung des Renaturierungskonzeptes der Welda, v.a. bei der Anlage von Uferrandstreifen und Trittsteinbiotopen,
  • Neugestaltung der Grundstückszuschnitte,
  • Auflösung auftretender Landnutzungskonflikte bei der Umsetzung des Renaturierungskonzeptes,
  • Verbesserung der Erschließung ländlicher Grundstücke.

Verfahrensablauf

Anordnungsbeschluss x
Wahl des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft x
Wege- und Gewässerplan mit landschaftspflegerischem Begleitplan
Feststellung der Wertermittlung
Abfindungswunschtermin
Abfindungsvereinbarung
Allgemeiner Besitzübergang
Bekanntgabe des Flurbereinigungs- bzw. Zusammenlegungsplanes
Eintritt des neuen Rechtszustandes
Berichtigung der öffentlichen Bücher
Schlussfeststellung

Vorstand der Teilnehmergemeinschaft

Vorsitzender:

Sieghard Knocks
Schulland 1
34474 Diemelstadt
Tel. 05694/990990
E-Mail: Knocks-Motors@t-online.de

Zuständige Flurbereinigungsbehörde

Verfahrensleitung:
Herr Karl-Hermann Frese
Telefon:0 56 31 / 9 78- 44 18
Email:Karl-Hermann.Frese@hvbg.hessen.de

Hessen-Suche

SERVICE