Geodateninfrastruktur

Eine Geodateninfrastruktur (GDI) ermöglicht den fachübergreifenden Zugang zu getrennt vorliegen Geodaten über Geodatendienste im Internet. Ihr Einsatz kann Entscheidungsprozesse - vom Bau eines Dammes zum Hochwasserschutz bis hin zur Standortwahl eines Betriebes - beschleunigen und optimieren.

480_GDI_Wabe.jpg

GDI Wabe

Eine GDI besteht aus Geobasis- und Geofachdaten, den zugehörigen Metadaten zur Beschreibung und standardisierten Geodatendiensten zur Visualisierung und Bereitstellung der Geodaten. Geographische Informationssysteme (GIS) und Fachanwendungen können die Geodatendienste über normbasierte Schnittstellen einbinden und so die Daten nutzbar machen. Damit wird der Austausch über Datenträger, wie z. B. CD oder DVD, ersetzt und stark vereinfacht.
Zu einer GDI gehören auch Rechercheinstrumente zur Suche nach und Shopsysteme zum Erwerb von Geodaten und –diensten.
Seit 2007 wird der Aufbau einer GDI auf europäischer Ebene, INSPIRE (Infrastructure for Spatial Information in Europe) vorangetrieben.

Hessen-Navigator

Wie können wir Ihnen helfen? Geben Sie einen Suchbegriff ein.